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Beitrag Titel: Sportstätten
Große Pläne, große Hoffnung

Noch immer gibt es kein Konzept für die Stadt Naumburg. Dieses soll jetzt extern erarbeitet werden. Tageblatt/MZ erläutert den Stand der Dinge.



Das Stadion Saalestraße wird seit vier Jahren von einem Trägerverein bewirtschaftet. Der Schlackeplatz (r.) soll einem Hybridrasen weichen. (Bild: Torsten Biel)

Naumburger-Tageblatt: Dass das Gesamtbild der Naumburger Sportstätten nicht harmonisch und in Teilen sogar arg zerfleddert ist, wird seit Jahren in der Domstadt beklagt. Manche Stätten wie die Sporthallen in der Seminarstraße oder des „Euroville“ sind zwar ordentlich, doch für größere Ansprüche zu klein. Die „großen“ Fußballanlagen des NBC an der Saalestraße und der 05er am Halleschen Anger müssen dringend saniert werden. Und das in den 90ern wiederbelebte Sportgelände am „Friesenheim“ rottet vor sich hin. Was ebenfalls seit langem fehlt, ist ein Sportstättenkonzept. Nun soll es, wie Oberbürgermeister Bernward Küper auf Tageblatt/MZ-Anfrage bestätigte, kommen. Unsere Zeitung hat einige Fragen und Gedanken zusammengetragen, die darin eine Rolle spielen dürften.

Wie lauten die Wünsche der Vereine?

Wäre OB Küper der Weihnachtsmann, so müsste er Folgendes aus seinem Sack herausholen: ein neues Umkleidegebäude sowie einen Kunstrasenplatz im Stadion; ein neues Multifunktions-gebäude für ein Nachwuchszentrum am Anger; eine große, neue Halle für die sportlichen Ambitionen der HCB-Handballer; ein neues Fußballgelände für das bestens mit Jugend- und Sport-gruppen ausgelastete Euroville sowie eine Vierbahnen-Anlage für die Kegelsportler der Region. Außerdem hätte die Freie Schule im Burgenland gerne eine eigene Turnhalle.

Was hat OB Küper mit dem Weihnachtsmann gemeinsam?

Nichts. Weder den Bart noch die Möglichkeit, einen dieser Wünsche aus der Stadtkasse zu erfüllen.

Welcher dieser Wünsche könnte dennoch bald Realität werden?


Am besten sieht es für den Multifunktionsbau am Anger aus. Unabhängig davon, ob dieser als Vereinsheim für die 05er oder - und das ist derzeit wahrscheinlicher - als Zentrum des gesamten Naumburger Fußball-Nachwuchses nach einem möglichen Zusammenschluss der 05er mit dem NBC genutzt wird (siehe „Fusion“). Zu bedenken geben muss man, dass es die 05er in der Vergangenheit am härtesten getroffen hat. In ihr Vereinsdomizil ist nie großartig öffentliches Geld geflossen. Trotz zahlreicher ehrenamtlicher Einsatzstunden wurde der Zustand des Vereinsheims immer schlechter. Das Rekordhochwasser 2013 war der Todesstoß für das Gebäude.

Wie soll das neue Gebäude aussehen, was wird es kosten, wer bezahlt es?

„Unser neues Vereinshaus wollen wir auf dem Wall zwischen den beiden Fußballplätzen errichten“, erklärt 05-Vorsitzender Ulrich Klose. „Das Haus soll anderthalb Meter über dem bisherigen Höchststand eines Saale-Hochwassers in diesem Bereich gebaut werden.“ Das konkrete Projekt muss man bis Ende Juni einreichen. Diese Frist ist einzuhalten, um überhaupt in den Genuss von Mitteln aus der staatlichen Fluthilfe kommen zu können. Am jetzigen Vereinsheim ist durch das Hochwasser ein Schaden in Höhe von 130 000 Euro entstanden. Diese Summe als Wiederaufbau-Hilfe zu bekommen, gilt als relativ sicher. Die Differenz zu dem etwa 850 000 Euro teuren Neubau kann ebenfalls zu 100 Prozent gefördert werden. Wie hoch da die Chancen für die 05er und die Stadt stehen, erfahren Klose und Küper kommenden Donnerstag bei der Investitionsbank des Landes in Magdeburg. Beim Besuch von Landesinnenminister Holger Stahlknecht am Mittwoch auf dem Anger betonte Klose, dass „wir keinen „Luxuspalast planen, sondern für das abzureißende bisherige Vereinsheim nur einen Ersatzneubau, der den Mindestanforderungen entspricht“. Vier Kabinen für die Mannschaften, Sanitärräume, Schiedsrichterumkleiden sowie ein kleiner Versammlungsraum ohne Gastronomie sollen auf 400 Quadratmetern und zwei Stockwerken entstehen. Kleiner Lichtblick schon vorab: Die Flutlichtanlage auf dem Nebenplatz am Anger kann jetzt dank einer großzügigen Spende erneuert werden.

Wie sieht es im Stadion an der Saalestraße aus, und wie geht es dort weiter?

Seit vier Jahren wird das Gelände in der Nähe des Hauptbahnhofs nicht mehr von der Stadt, sondern vom „Trägerverein Stadion Naumburg e.V.“ betrieben. Dieser Zuschuss-Vertrag läuft 2015 aus, soll aber verlängert werden. Im ersten Jahr erhielt der Verein 80 000, im zweiten 70 000 und in den darauffolgenden Jahren je 60 000 Euro von der Stadt. Vereinsvorsitzender Uwe Droese, der auch Präsident des NBC ist, bestätigt, dass die in dem Vertrag verankerten Maßnahmen - gerade im Bereich Investitionen - zum großen Teil nicht umgesetzt werden konnten. „Das lag einerseits daran, dass anfangs gezahlte Zuschüsse für Personalkosten - diese belaufen sich auf 35 000 Euro jährlich - später wegfielen. Und es mussten mehr Geräte und Technik, zum Beispiel ein neuer Traktor, angeschafft werden als zunächst gedacht“, so Droese. Schließlich habe man eine fast 60 000 Quadratmeter große Fläche zu bewirtschaften. „Für Investitionen hätten wir viel mehr Geld in die Hand nehmen müssen als am grünen Tisch geplant war.“ So habe man sich darauf beschränkt, Rücklagen zu bilden. „Die belaufen sich auf rund 50 000 bis 60 000 Euro“, berichtet Uwe Droese. Stadtverwaltung und Gemeinderat haben an der bisherigen Arbeit des Trägervereins nichts auszusetzen. In diesem Jahr plant der Verein den Neubau des Kleinfeldes hinter dem Vereinsheim (nach Flutschäden), den Ersatz des Schiedsrichter- und des Kassenhäuschens sowie die Vorplanung für einen Kabinenneubau und für die Errichtung eines Hybridrasenplatzes (anstelle des bisherigen Schlackeplatzes).

Warum kommt das Sportstättenkonzept erst jetzt, und wer erstellt es?

Da der Landkreis, der mit seinen Schulen ebenfalls Sportplätze nutzt, das Thema Sportstättenkonzept nie angegangen ist, schob es auch die Stadt stets vor sich her. Nun aber kommt Bewegung in die Sache, da in einigen Fördermittelrichtlinien für Sportstätten ein dazu passendes Konzept als Voraussetzung genannt wird. Aber - und jetzt kommt’s - das Naumburger Konzept soll ein privates Planungsbüro erstellen. „Ja, das stimmt. Im Zuge der Stadtentwicklungsplanung wird dies als wichtiger Unterpunkt eingearbeitet“, sagt OB Küper. Warum die Verwaltung das Konzept nicht selbstständig entwirft, entschuldigt das Stadtoberhaupt auch: „Wir liefern zwar einen Großteil der Fakten, aber bei so einem Konzept mit der Menge an Wünschen stößt unsere Verwaltung personell an Grenzen.“
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Beitrag Titel:
Hauptplatz im Stadion wird aufgearbeitet

Info-Veranstaltung zum geplanten Hybrit Rasen

Naumburger-Tageblatt: Der Rasenplatz im Stadion an der Naumburger Saalestraße ist in dieser Woche von der Firma Eurogreen für die laufende und die kommende Fußball-Saison aufgearbeitet worden. Wie Uwe Droese, Vorsitzender des Trägervereins, der das Stadion bewirtschaftet, mitteilte, seien Arbeitsleistungen für das Vertikutieren, Aerifizieren sowie die Besandung und das Ausbringen des Erstdüngers vergeben worden. ZUgleich veranstaltete Eurogreen im Vereinsheim des Naumburger BC 1920 ein Informationsseminar für Kommunen und Vereine der Region zum Thema Hybridrasen. Mit dieser Mischung aus Natur- und Kunstrasen will der Trägerverein den jetzigen Schlackeplatz im Stadion belegen lassen. "Einer der Vorteile des Hybritrasens zum Vergleich zum Kunstrasen ist, dass sich in den Torräumen keine Kuhlen bilden. Außerdem sind die Folgekosten nicht so hoch. Nach zehn bis 15 Jahren muß der Kunstrasen ja komplett erneuert werden", so Droese. In diesem Jahr laufen im Stadion die Vorplanungen für den Hybridrasenplatz ebenso für einen Kabinenneubau. Zudem will der Trägerverein das alte Schiedsrichter- und Kassenhäuschen (mit Ausschank) ersetzten.
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